Die Jugendhilfe Feldatal gGmbH lud zur Eröffnungs- und Nachbarschaftsfeier im HueD in Merlau ein.
Am 09.04.2026 war es endlich so weit: die Jugendhilfe Feldatal gGmbH eröffnete feierlich ihren Bauwagen – und machte diesen besonderen Anlass zugleich zu einem lebendigen Nachbarschaftsfest im HueD (Hilfen unter einem Dach) in Merlau.
Die Idee für den Bauwagen entstand bereits im Jahr 2022. Von Anfang an war klar, dass er mehr sein sollte als nur ein Projekt: Er sollte eine Brücke schlagen – zwischen dem HueD und der Gemeinde. Gleichzeitig sollte ein Ort entstehen, an dem Austausch, Begegnung und gemeinsames Miteinander möglich sind.
Zur Eröffnung begrüßte die Geschäftsleitung Cornelia Seim-Eichenauer die zahlreichen Gäste sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herzlich und sprach ihren besonderen Dank an das ambulante und stationäre Team unter der Leitung von Hubert Rathay und Kerstin Schneider aus. Schnell wurde deutlich, wie viel Engagement und Herzblut in diesem Projekt stecken.
Im Anschluss übernahm Nicola Schönhals das Wort, die sowohl in der ambulanten Arbeit als auch in der Jugendpflege der Gemeinde Mücke tätig ist. Sie war maßgeblich für die Organisation des Festes verantwortlich – und das mit großem Erfolg: Ob Burgerbus oder Kinderschminken – es wurde an alles gedacht. Die fröhliche Atmosphäre spiegelte die sorgfältige Planung wider.
Ein besonderes Highlight war das reichhaltige Kuchenbuffet, das von den Nachbarinnen und Nachbarn selbst zubereitet wurde und den gemeinschaftlichen Charakter des Festes auf schöne Weise unterstrich.
Auch der Vorstandsvorsitzende spielte eine zentrale Rolle in der Entstehung des Bauwagens. In seiner Ansprache erinnerte er sich an die Anfänge des Projekts zurück: Die Idee nahm ihren Ursprung auf einem Segelflugplatz auf dem Hoherodskopf, hier wurde das Gestell gesichtet. Von dort aus wurde es schließlich nach Groß-Felda in die Stammeinrichtung gebracht, wo es mit viel Zeit, Engagement und handwerklichem Einsatz weiterentwickelt wurde. Gemeinsam bereiteten mehrere Mitarbeitende der Jugendhilfe den Bauwagen auf und verliehen ihm Schritt für Schritt seine heutige Form.
Besonders im Rahmen des Familiencafés – einem weiteren Projekt der Jugendhilfe in Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und Herrn Schneider – wuchs der Bauwagen zu dem Ort heran, der er nun werden kann: ein Treffpunkt für Begegnung und Gemeinschaft.
Auch Bürgermeister Sommer richtete einige Worte an die Anwesenden. Er betonte die wertvolle Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Jugendhilfe und hob hervor, wie wichtig dieses Zusammenspiel für die Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien ist.
Das Fest war geprägt von guter Stimmung, offenen Gesprächen und vielen Begegnungen. Nachbarn kamen zusammen, lernten sich besser kennen und wurden Teil dieses besonderen Moments. Es zeigte sich einmal mehr, wie wichtig Gemeinschaft ist.
Die Bedeutung dieses Tages brachten die folgenden treffenden Worte auf den Punkt: „Gute Nachbarn sind wie Sterne – man sieht sie nicht immer, aber man weiß, dass sie da sind.“